Im goldenen Schein der 1970er und frühen 1980er Jahre leuchtete ein Name sowohl auf dem Tennisplatz als auch auf der Tanzfläche: Vitas Gerulaitis. Mehr als ein Grand-Slam-Champion war er eine kulturelle Kraft, teils Athlet, teils Ikone und vollkommen unvergesslich.
Geboren in Brooklyn als Kind litauischer Einwanderer trat Gerulaitis mit einem Stil auf die Tennisszene, der so schnell war wie sein Fußwerk und so elektrisierend wie seine Präsenz. Sein Spiel war geprägt von Agilität, Kreativität und Flair, Eigenschaften, die ihn auf Platz 3 der Weltrangliste führten. Sein größter Triumph gelang ihm bei den Australian Open 1977, als er John Lloyd in einem Fünf-Satz-Krimi besiegte, um seinen einzigen Grand-Slam-Titel im Einzel zu gewinnen. Doch bei Gerulaitis ging es nie nur um Trophäen. Es ging um die Stimmung.
Unter dem Spitznamen ‘Broadway Vitas’ war er weit mehr als ein Tennisspieler: er war ein Symbol seiner Zeit. Mit seinen goldenen Locken, seiner Aviator-Sonnenbrille und seiner endlosen Ausstrahlung wurde er zu einer festen Figur im legendären Studio 54 in New York, wo die Grenzen zwischen Sport, Kunst und Musik in einem Wirbel aus Disco-Lichtern verschwammen. Ob tanzend neben Andy Warhol, Geschichten austauschend mit Mick Jagger oder trainierend mit Björn Borg, Jimmy Connors oder John McEnroe – Gerulaitis bewegte sich mühelos zwischen Welten, die nur wenige Athleten miteinander verbanden.
Er brachte eine Rockstar-Attitüde in einen traditionell höflichen Sport. Doch hinter seinem Stil steckte Substanz. Hinter seinem Charme stand ein leidenschaftlicher Wettkämpfer und brillanter Stratege, der Matches sowohl zu Schlachten als auch zu Performances machen konnte. Auf dem Court war er schnell und furchtlos. Abseits davon warmherzig, witzig und tief in der Kultur verankert.
Was Vitas besonders machte, war seine Fähigkeit, Tennis nicht nur als Beruf zu leben, sondern als Teil seiner Identität. Er gewann nicht nur Matches, er machte Tennis cool. Und damit ebnete er den Weg für eine neue Generation ausdrucksstarker, stilbewusster Athleten.
Bei The ACE Hub ehren wir Ikonen wie Vitas Gerulaitis, Menschen, die verstanden, dass Tennis mehr ist als ein Spiel. Es ist Bewegung, Musik, Erinnerung und Magie. Entdecke unsere neueste Kollektion, inspiriert von der Ära, in der der Court den Club traf und Legenden wie Vitas beide Welten vereinten.
Bei The ACE Hub gehen wir über die Grundlinie hinaus. In dieser fortlaufenden Serie tauchen wir in die reiche Welt des Tennis ein, erzählen unentdeckte Geschichten von ikonischen Courts, legendären ACE-Momenten und der zeitlosen Geschichte, die den Sport auf und neben dem Platz geprägt hat. Von bahnbrechenden Grand-Slam-Siegen bis zu versteckten architektonischen Schätzen: hier treffen Leidenschaft und Vermächtnis aufeinander. Egal ob langjähriger Fan oder neu im Spiel, The ACE Hub bringt dich näher an die Geschichten, die die Seele des Tennis ausmachen.
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